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GESUNDHEIT

Diese Lebensmittel machen Hitze zur Belastungsprobe: Welche Produkte Männern im Sommer schaden können

Steigen die Temperaturen auf extreme Werte, arbeitet der männliche Körper unter völlig anderen Bedingungen. Das Herz wird stärker belastet, der Körper versucht sich durch Schwitzen abzukühlen, und das Verdauungssystem muss deutlich mehr Energie aufbringen, um Nahrung zu verarbeiten.

Steigen die Temperaturen auf extreme Werte, arbeitet der männliche Körper unter völlig anderen Bedingungen. Das Herz wird stärker belastet, der Körper versucht sich durch Schwitzen abzukühlen, und das Verdauungssystem muss deutlich mehr Energie aufbringen, um Nahrung zu verarbeiten.

Deshalb lohnt es sich, die Ernährung im Sommer zu überdenken. Was in der kalten Jahreszeit völlig unproblematisch ist, kann bei großer Hitze zu einer echten Belastung werden. Manche Lebensmittel fördern die Dehydrierung, andere bieten ideale Bedingungen für die Vermehrung von Bakterien, während wiederum andere den Körper zusätzlich von innen aufheizen.

Wir zeigen, welche Lebensmittel Sie an heißen Tagen besser nur in Maßen genießen sollten.

Sahnedesserts: eine süße Falle in der Sommerhitze

Ein Stück Torte nach einem langen Arbeitstag oder ein Lieblingsgebäck zum Kaffee wirkt wie ein harmloser Genuss. Im Sommer kann diese Gewohnheit jedoch unangenehme Folgen haben.

Desserts auf Basis von Milch, Sahne und Eiern bieten ideale Bedingungen für die Vermehrung gefährlicher Bakterien – insbesondere Salmonellen und Staphylokokken.

Das größte Problem besteht darin, dass man oft gar nicht bemerkt, dass das Produkt bereits verdorben ist. Äußerlich sieht das Gebäck noch frisch aus, doch im Inneren können sich bereits Bakterien vermehren, die eine Lebensmittelvergiftung verursachen.

Im Sommer gilt daher eine einfache Regel: Cremetorten und Sahnedesserts gehören ausschließlich in den Kühlschrank.

Salate mit Mayonnaise: ein Klassiker mit Risiko

Kartoffelsalat mit Mayonnaise, Eiersalate, Heringssalat und andere Gerichte mit Mayonnaise gehören auf vielen Festtafeln einfach dazu.

Doch hohe Temperaturen verändern die Spielregeln.

Steht ein solcher Salat mehrere Stunden ungekühlt auf dem Tisch, kann er sich von einem Lieblingsgericht zu einer potenziellen Quelle für Magen-Darm-Infektionen entwickeln. Mayonnaise, Eier, Fleisch und Gemüse bilden den perfekten Nährboden für Bakterien.

Besonders riskant ist der Verzehr bei Picknicks, Grillfesten oder Ausflügen, wenn Speisen längere Zeit ohne ausreichende Kühlung gelagert werden.

Döner und Street Food: Gefahr hinter der Soße

Nach der Arbeit greifen viele Männer gern zu einer schnellen Mahlzeit wie Döner, Burger oder Hotdog.

Gerade im Sommer ist bei Street Food jedoch besondere Vorsicht geboten.

Hohe Temperaturen lassen Fleisch, Soßen und vorbereitete Zutaten wesentlich schneller verderben. Werden Lebensmittel nicht ausreichend gekühlt, kann selbst ein äußerlich frisches Gericht zu einer schweren Lebensmittelvergiftung führen.

Besonders vorsichtig sollte man bei Imbissen sein, wenn:

  • das Fleisch lange der Hitze ausgesetzt ist;
  • die Ausstattung einen ungepflegten Eindruck macht;
  • die Hygienestandards fraglich erscheinen.

Manchmal können fünf gesparte Minuten mehrere Tage Krankheit bedeuten.

Sushi und roher Fisch: Im Sommer steigt das Risiko deutlich

Liebhaber der japanischen Küche möchten auch bei hohen Temperaturen nur ungern auf Sushi verzichten.

Roher Fisch erfordert jedoch eine lückenlose Kühlkette. Schon kleinste Unterbrechungen erhöhen das Risiko bakterieller Verunreinigungen und von Magen-Darm-Infektionen erheblich.

Im Sommer sollte Sushi deshalb ausschließlich bei vertrauenswürdigen Restaurants bestellt und niemals längere Zeit ungekühlt stehen gelassen werden.

Fettes Fleisch und Grillgerichte: Der Körper produziert noch mehr Wärme

Viele Männer lieben Fleisch. Steaks, Grillfleisch, Schweinefleisch oder Lamm gehören zu den Klassikern der Sommersaison.

Doch schwere eiweiß- und fettreiche Mahlzeiten verlangen dem Körper viel Energie bei der Verdauung ab.

Nach dem Verzehr größerer Mengen fetten Fleisches produziert der Körper zusätzliche Wärme. Bei hohen Außentemperaturen kann dies zu Müdigkeit, Schweregefühl und einer höheren Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Im Sommer sind leichtere Alternativen die bessere Wahl:

  • Fisch;
  • Geflügel;
  • mageres Fleisch;
  • Gemüse als Beilage.

Wurstwaren, Geräuchertes und salzige Snacks: Belastung für den Flüssigkeitshaushalt

Chips beim Filmabend, gesalzener Fisch zum Getränk oder geräucherte Spezialitäten beim Treffen mit Freunden gehören für viele Männer zum Alltag.

Im Sommer wird Salz jedoch besonders problematisch.

Es fördert Wassereinlagerungen, erhöht das Risiko für Schwellungen und belastet das Herz zusätzlich. Außerdem verstärken stark salzige Lebensmittel das Durstgefühl, ohne den Flüssigkeitshaushalt tatsächlich auszugleichen.

Bei Hitze braucht der Körper nicht nur Wasser, sondern auch einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt.

Süßigkeiten und Gebäck verstärken den Durst

Eis und süßes Gebäck wirken wie die perfekte Abkühlung. Tatsächlich kann ein hoher Zuckerkonsum jedoch genau das Gegenteil bewirken.

Schnell verfügbare Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel stark schwanken. Die Folge sind Müdigkeit und ein noch stärkeres Durstgefühl.

Besonders ungünstig ist die Kombination aus Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken: Der Körper nimmt viel Zucker auf, wird aber nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Scharfe Speisen: lecker, aber noch mehr Hitze von innen

Scharfe Gerichte können heiße Sommertage zusätzlich erschweren.

Capsaicin, der Wirkstoff in Chilischoten, aktiviert Wärmerezeptoren im Körper. Dadurch steigt die Schweißproduktion und der Flüssigkeitsverlust nimmt zu.

Scharfe Soßen, viele Gewürze und besonders pikante Gerichte sollten deshalb besser den kühleren Monaten vorbehalten bleiben.

Getränke, die im Sommer gegen den Körper arbeiten

Viele glauben, dass bei großer Hitze nur Lebensmittel problematisch sind. Tatsächlich können auch bestimmte Getränke den Körper zusätzlich belasten.

Alkohol: der größte Feind im Sommer
Ein Bier am Strand oder ein eisgekühlter Cocktail am Abend klingt nach dem perfekten Sommer.

Tatsächlich stört Alkohol den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Er fördert die Dehydrierung, erweitert die Blutgefäße und erhöht die Belastung für das Herz.

Besonders gefährlich ist die Kombination aus Alkohol, Hitze und körperlicher Anstrengung.

Kaffee und Energy-Drinks: Wachmacher mit Nebenwirkungen
Koffein hilft zwar beim Wachwerden, sollte im Sommer aber nur in Maßen konsumiert werden.

Starker Kaffee, Energy-Drinks und große Mengen schwarzen Tees wirken harntreibend und führen dazu, dass der Körper noch mehr Flüssigkeit verliert.

Das bedeutet nicht, dass man vollständig auf Kaffee verzichten muss. Wichtig ist lediglich, ausreichend Wasser dazu zu trinken.

Eiskalte Getränke: Erfrischung mit überraschendem Effekt
Bei 35 Grad scheint ein eiskaltes Getränk die beste Lösung zu sein.

Sehr kalte Getränke können jedoch den Magen reizen und die Aufnahme von Flüssigkeit verlangsamen, da der Körper sie zunächst auf Körpertemperatur erwärmen muss.

Im Sommer sind kühle, aber nicht eiskalte Getränke die bessere Wahl.

Zuckerhaltige Limonaden: Mehr Durst nach dem ersten Schluck
Softdrinks sorgen zwar kurzfristig für Erfrischung, ihr hoher Zuckergehalt verstärkt jedoch schon bald wieder das Durstgefühl.

Statt den Körper effektiv mit Flüssigkeit zu versorgen, liefern sie vor allem große Mengen Zucker.

Die besten Getränke an heißen Tagen sind:

  • stilles Wasser;
  • Mineralwasser ohne Zucker;
  • Wasser mit Zitrone;
  • ungesüßter Tee.
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