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Tom Cruise, schwarzer Humor und das Ende der Welt: Warum «Digger» die überraschendste Rolle des Schauspielers seit 40 Jahren werden könnte

Tom Cruise ist längst zu einem Symbol für großes Kino geworden. Er läuft schneller als Explosionen, steuert Kampfjets, führt gefährliche Stunts ohne Stunt-Doubles aus und gehört seit Jahrzehnten zu den größten Stars Hollywoods. Doch jetzt wagt der Schauspieler etwas, womit nur wenige gerechnet haben: Er zeigt sich nicht als furchtloser Retter der Welt, sondern als Mann, der diese Welt selbst beinahe zerstört hätte.

Tom Cruise ist längst zu einem Symbol für großes Kino geworden. Er läuft schneller als Explosionen, steuert Kampfjets, führt gefährliche Stunts ohne Stunt-Doubles aus und gehört seit Jahrzehnten zu den größten Stars Hollywoods. Doch jetzt wagt der Schauspieler etwas, womit nur wenige gerechnet haben: Er zeigt sich nicht als furchtloser Retter der Welt, sondern als Mann, der diese Welt selbst beinahe zerstört hätte.

Der erste Trailer zu «Digger» ist erschienen — einer schwarzen Komödie von Alejandro González Iñárritu, dem Oscar-prämierten Regisseur von «The Revenant – Der Rückkehrer». Alles deutet darauf hin, dass das Publikum einen der ungewöhnlichsten und ambitioniertesten Filme in Cruises Karriere erleben wird.

Es ist nicht mehr nur die Geschichte eines Helden, der alle rettet. Es ist die Geschichte eines Mannes, der zunächst das Problem erschaffen hat und anschließend mit den Folgen kämpfen muss.

Tom Cruise, wie wir ihn noch nie gesehen haben

In «Digger» spielt der Schauspieler den exzentrischen Öl-Magnaten Digger Rockwell — einen Milliardär, dessen Geschäfte zu den Ursachen einer globalen Umweltkatastrophe werden.

Im Gegensatz zu Cruises klassischen Figuren ist dieser Held nicht perfekt. Er ist nicht der Mann, der sofort die richtige Antwort kennt und loszieht, um die Menschheit zu retten. Im Gegenteil: Er ist Teil des Problems.

Genau das macht diese Rolle so interessant.

Laut Tom Cruise selbst brauchte er 40 Jahre seiner Karriere, um zu dieser Figur zu werden. Der Schauspieler erklärte, dass er gemeinsam mit Iñárritu an jedem Detail gearbeitet habe: von Gesichtsausdruck und Bewegungen bis hin zu Kleidung, der Farbe der Cowboy-Stiefel und der gesamten Atmosphäre der Figur.

Offenbar wollte Cruise nicht einfach nur einen reichen, exzentrischen Geschäftsmann darstellen. Er erschuf eine komplette Karikatur einer bestimmten Form moderner Macht: Menschen mit enormen Ressourcen, die jedoch nicht immer die Folgen ihrer eigenen Entscheidungen verstehen.

Wenn der Regisseur von «The Revenant» über die Welt lacht

Für Iñárritu ist «Digger» eine völlig neue Richtung. Der Regisseur ist bekannt für komplexe Dramen, emotionale Geschichten und Filme über das menschliche Überleben.

Diesmal entschied er sich jedoch, ernste Themen mit schwarzem Humor zu erzählen.

Die Idee zum Film entstand nach seiner Arbeit an «The Revenant». Laut dem Regisseur begleitete ihn das Bild der Hauptfigur jahrelang, obwohl es zunächst noch kein fertiges Drehbuch gab.

Für diesen Film brauchte er genau Tom Cruise.

Iñárritu erklärte, dass sie bereits seit Anfang der 2000er-Jahre zusammenarbeiten wollten und dass die Verwandlung des Schauspielers für ihn eine echte Entdeckung gewesen sei.

Vielleicht wird gerade die Kombination dieser beiden Talente — eines Regisseurs mit einem Faible für psychologische Tiefe und eines Schauspielers, der jahrzehntelang mit Actionfilmen verbunden wurde — das besondere Merkmal des Films sein.

Eine Satire über Milliardäre, Politik und die moderne Welt

In der Handlung gerät Digger Rockwell ins Zentrum einer globalen Umweltkrise, die er selbst maßgeblich mitverursacht hat.

Der US-Präsident, gespielt von John Goodman, beauftragt ihn damit, die Folgen der Katastrophe zu bewältigen und zu versuchen, den Planeten zu retten.

Doch «Digger» wirkt nicht wie ein klassischer Katastrophenfilm.

Der Film verspricht viel Absurdität, politische Satire und schwarzen Humor. Er scheint eine unbequeme Frage zu stellen: Was passiert, wenn die Person, die das Problem geschaffen hat, plötzlich diejenige ist, die es lösen muss?

Es ist nicht nur eine Geschichte über Umweltfragen. Es ist eine Geschichte über Verantwortung, Ehrgeiz und Menschen, die daran gewöhnt sind, alles um sich herum zu kontrollieren.

Ein Team, das die Vorfreude auf den Film steigert

Neben Tom Cruise und John Goodman spielen auch Jesse Plemons und Sandra Hüller in dem Film mit.

Für die visuelle Gestaltung ist Kameramann Emmanuel Lubezki verantwortlich — Oscar-Preisträger, der bereits bei «The Revenant» mit Iñárritu zusammengearbeitet hat.

Das bedeutet: Selbst wenn der Film inhaltlich maximal absurd sein sollte, dürfte sein visueller Stil weiterhin auf höchstem Niveau bleiben.

Tom Cruise, schwarzer Humor und das Ende der Welt: Warum «Digger» die überraschendste Rolle des Schauspielers seit 40 Jahren werden könnte
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