Ritter, Schwerter, gewaltige Schlachten und der Kampf um Freiheit – Hollywood scheint das große Historienkino zurück auf die Leinwand zu bringen. Diesmal führt die Geschichte ins England des 14. Jahrhunderts, wo ein einfacher Bauer den Mut findet, sich gegen die mächtige Krone zu erheben.
Der erste Trailer zu The Uprising hat bereits große Aufmerksamkeit unter Fans historischer Filme geweckt. Die Atmosphäre ist düster und kompromisslos, die Einsätze sind enorm und Andrew Garfield beweist einmal mehr, wie wandelbar er als Schauspieler ist.
Kein Superheld, sondern ein Anführer des Volkes
Nach den Rollen, die ihn weltweit bekannt machten, zeigt sich Garfield diesmal von einer völlig anderen Seite. Er verkörpert Wat Tyler – eine historische Persönlichkeit und einen einfachen englischen Bauern, der 1381 einen der bedeutendsten Volksaufstände der europäischen Geschichte anführte.
Seine Figur wurde weder als Krieger geboren noch gehörte sie dem Adel an. Es ist ein Mann, der die Ungerechtigkeit nicht länger hinnehmen will. Hohe Steuern, die tyrannische Herrschaft des jungen Königs Richard II. und ein Leben ohne Rechte machen aus einem gewöhnlichen Bauern den Anführer Tausender Aufständischer.
Ein Mittelalter ohne Verklärung
Dem Trailer nach zu urteilen hat Regisseur Paul Greengrass nicht vor, ein romantisches Rittermärchen zu erzählen. Stattdessen zeigt er ein raues, brutales und realistisches Mittelalter, in dem jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist.
Brennende Dörfer, blutige Schlachten, bewaffnete Bauernmassen und eine allgegenwärtige Bedrohung erzeugen eine Atmosphäre, die eher an einen Kriegsfilm als an ein klassisches Historiendrama erinnert.
Genau dieser Stil ist das Markenzeichen von Greengrass, der große historische Ereignisse mit bewegenden menschlichen Schicksalen verbindet.
Der Aufstand, der Geschichte schrieb
Der Film basiert auf den tatsächlichen Ereignissen des Englischen Bauernaufstands von 1381 – einer der größten Volkserhebungen in der Geschichte Englands.
Tausende Menschen erhoben sich gegen die drückende Steuerlast und den Machtmissbrauch der Herrschenden. Was als Protest begann, entwickelte sich rasch zu einer gewaltigen Rebellion, die sogar die Monarchie ins Wanken brachte.
Diese Geschichte bildet die Grundlage eines Films, der nicht nur spektakuläre Kampfszenen verspricht, sondern auch ein tiefgründiges Drama über Macht, Freiheit, Gerechtigkeit und den Wert der menschlichen Würde erzählt.
Ein hochkarätiges Ensemble
Neben Andrew Garfield sind Jamie Bell, Stephen Dillane, Tom Hollander, Cosmo Jarvis, Thomasin McKenzie, Jonny Lee Miller, Woody Norman und Katherine Waterston zu sehen.
Die hochkarätige Besetzung verspricht starke schauspielerische Leistungen und vielschichtige Figuren mit ihren ganz eigenen Geschichten.
Einer der meist erwarteten Historienfilme des Jahres
The Uprising kommt am 11. September 2026 in die Kinos und gilt bereits jetzt als eines der ambitioniertesten Historienprojekte des Jahres.
Wenn der Trailer hält, was er verspricht, erwartet das Publikum eine epische Geschichte darüber, dass selbst ein einzelner Mensch den Lauf der Geschichte verändern kann, wenn er den Mut hat, sich einem ungerechten System entgegenzustellen.
Andrew Garfield scheint diesmal beweisen zu wollen, dass wahre Helden weder eine Krone noch eine Rüstung brauchen. Manchmal genügt der Mut, gemeinsam mit denen aufzustehen, die nicht länger auf den Knien leben wollen.

