Nur wenige Menschen haben das Glück, sofort die Person zu treffen, mit der sie eine gemeinsame Zukunft aufbauen möchten. Die meisten hingegen gehen einen langen Weg — und auf diesem Weg gibt es Menschen, die sich selbst als chronische Unglücksraben in Liebesdingen sehen. Wenn du denkst, dass «alles gegen dich ist», sei nicht zu schnell mit dem Urteil über dich selbst. Oft liegen die Gründe für Misserfolge in Gewohnheiten, Gedanken und überstürzten Entscheidungen, deren du dir nicht einmal bewusst bist.
Hier sind 9 Gründe, warum deine Beziehungen immer wieder in eine Sackgasse geraten können:
Du eilst bei der Partnerwahl
Der Wunsch nach Stabilität treibt dich zu überstürzten Entscheidungen. Du wählst ein Mädchen, ohne wirklich zu verstehen, wer sie ist und was du willst. Die Eile hindert dich daran, die Kompatibilität in Werten, Zielen und Kommunikationsstil einzuschätzen — und am Ende enttäuschen dich die Beziehungen immer wieder.
Du wählst nach vertrauten Mustern
Auch nach schmerzhaften Trennungen suchst du oft unbewusst nach einem vertrauten Typ. Das erzeugt eine Illusion von Nähe, aber mit der Zeit wiederholt sich dasselbe Szenario. Solange du dieses Muster nicht erkennst, wird das Ergebnis immer dasselbe sein — Enttäuschung.
Du verwechselst starke Emotionen mit echter Nähe
Hochs und Tiefs in Beziehungen erscheinen oft wie «Liebe», doch echte Bindung entsteht ruhig, durch gegenseitigen Respekt und allmähliche Annäherung. Wenn du Menschen wählst, die emotionale Achterbahnfahrten erzeugen, wirst du immer wieder die gleichen Fehler machen.
Du weißt nicht genau, was du von einer Beziehung willst
Ohne ein klares Verständnis deiner Ziele, Werte und Prioritäten kannst du ungeeignete Partner nicht herausfiltern. Oft passt du dich den Wünschen anderer an und akzeptierst Beziehungen, die dich nicht erfüllen.
Du bemühst dich zu sehr, zu gefallen
Der Wunsch, dem Mädchen zu gefallen, lässt dich eigene Wünsche und Grenzen unterdrücken. Anfangs mag das funktionieren, aber mit der Zeit spürst du, dass dein Partner dich nicht wirklich sieht, und die Beziehung wird unbefriedigend.
Du hast Angst vor Einsamkeit
Die Angst, allein zu sein, lässt dich bei Menschen bleiben, die dich nicht wertschätzen. Du ignorierst «rote Flaggen» und senkst deine Ansprüche, wodurch die Beziehung leer und unbefriedigend wird.
Du kannst keine persönlichen Grenzen setzen
Grenzen zeigen, was akzeptabel ist und was nicht. Fehlen sie, kommt es zu Konflikten und aufgestautem Ärger. Manchmal merkt der Partner nicht einmal, dass er dich stört, während du weiter nachgibst.
Du erwartest, dass die Beziehung innere Leere füllt
Beziehungen können deine innere Stütze nicht ersetzen. Wenn du erwartest, dass dein Partner dich glücklich macht, wirst du unweigerlich enttäuscht. Wahres Glück entsteht von innen, nicht durch eine andere Person.
Du analysierst deine bisherigen Erfahrungen nicht
Wenn du nach einer Trennung weitermachst, ohne die Fehler zu reflektieren, läufst du Gefahr, alte Muster zu wiederholen. Es ist wichtig, die Vergangenheit zu analysieren: Welche Entscheidungen hast du getroffen, was ignoriert, welche Bedürfnisse nicht geäußert. Diese Analyse hilft, nicht wieder in dieselben Fallen zu tappen.
Chronisches Pech in Beziehungen ist kein Urteil. Bewusstsein, ehrliche Selbstanalyse und das Verständnis deiner eigenen Wünsche können dein Liebesleben komplett verändern. Fang bei dir selbst an, und das Glück wird folgen.

