Männer lieben Technologien, die echte Probleme lösen. Die Smartwatch überwacht den Puls, das Auto hält selbstständig die Spur – und jetzt hat Dyson etwas verbessert, das die meisten von uns zweimal täglich fast blind erledigen: das Zähneputzen.
Die neue Dyson CameraJet sieht aus wie eine gewöhnliche elektrische Zahnbürste. Doch in ihrem Inneren stecken eine Kamera, künstliche Intelligenz und ein System, das buchstäblich zeigt, was zwischen den Zähnen während des Putzens passiert. Klingt wie ein Gadget aus einem Science-Fiction-Film? Tatsächlich ist es bereits Realität.
Eine Zahnbürste, die wie ein persönlicher Zahnarzt arbeitet
Das Herzstück der CameraJet ist eine winzige Makrokamera, die direkt im Bürstenkopf integriert ist.
Während Sie Ihre Zähne putzen, filmt die Kamera kontinuierlich das Innere Ihres Mundes und analysiert die Zahnzwischenräume. Alles geschieht in Echtzeit, ohne Verzögerung und ohne dass Sie einen Spiegel aus ungewöhnlichen Winkeln benutzen müssen.
Praktisch sehen Sie genau das, was ein Zahnarzt bei einer Untersuchung sieht.
Künstliche Intelligenz findet die Stellen, die Sie übersehen
Dyson nennt diese Technologie Gap Optical Targeting.
Das Prinzip ist einfach, aber äußerst ambitioniert: Der Algorithmus erkennt die Zahnzwischenräume, identifiziert Bereiche mit Zahnbelag und richtet die Reinigung sofort gezielt auf diese Stellen.
Die Zahnbürste analysiert jede Sekunde Dutzende von Bildern und passt den Reinigungsvorgang kontinuierlich an.
Mit anderen Worten: Sie erkennt Dinge, die das menschliche Auge oft übersieht.
Ist Zahnseide jetzt überflüssig?
Genau das möchte Dyson verändern.
Die CameraJet reinigt die Zähne nicht nur mit Borsten, sondern nutzt zusätzlich einen feinen Flüssigkeitsstrahl, um die Zahnzwischenräume zu säubern.
Sobald das System einen Zahnzwischenraum erkennt, gibt die Zahnbürste einen kurzen, kraftvollen Wasserimpuls genau an die richtige Stelle ab.
So erfolgen Zähneputzen und Reinigung der Zahnzwischenräume gleichzeitig.
So funktioniert der Wasserstrahl
Im Gegensatz zu klassischen Mundduschen verwendet Dyson eine speziell entwickelte konische Düse.
Ihre Besonderheiten:
- Der Wasserstrahl wird präzise zwischen die Zähne gelenkt.
- Der Impuls dauert nur den Bruchteil einer Sekunde.
- Das System arbeitet zuverlässig – unabhängig davon, in welchem Winkel Sie die Zahnbürste halten.
Dadurch gelangt das Wasser tief in die Zahnzwischenräume, ohne das gesamte Badezimmer nass zu spritzen.
Ein leistungsstarker Motor, der nicht nachlässt
Dyson ist seit Langem für seine Hochgeschwindigkeitsmotoren bekannt, und die CameraJet nutzt eine der fortschrittlichsten Technologien der Marke.
Die Zahnbürste führt etwa 245 Bewegungen pro Sekunde aus und hält die Vibration konstant – selbst wenn Sie stärker auf die Zähne drücken.
Das hilft dabei, Zahnbelag entlang des Zahnfleischrandes besonders effektiv zu entfernen.
Die Zahnbürste sagt Ihnen, wenn Sie falsch putzen
Die meisten Männer sind überzeugt, dass sie ihre Zähne richtig putzen. Dyson sieht das anders.
Die integrierten Sensoren überwachen:
- zu starken Druck auf die Zähne,
- ausgelassene Bereiche,
- einen falschen Bürstenwinkel,
- die Putzdauer jeder Mundzone.
Wenn Sie zu fest drücken, informiert Sie das System sofort.
Die eigenen Zähne auf dem Smartphone sehen? Jetzt ist das möglich
Die spektakulärste Funktion ist die Verbindung mit der MyDyson-App.
Nach der Kopplung überträgt die Zahnbürste das Kamerabild live auf Ihr Smartphone.
In der App können Sie:
- den Reinigungsvorgang in Echtzeit verfolgen,
- eine Karte der bereits gereinigten Bereiche ansehen,
- Tipps zur richtigen Putztechnik erhalten,
- die Statistiken jeder Putzsitzung verfolgen.
Dadurch wird die tägliche Mundhygiene fast zu einem interaktiven Erlebnis.
Und was ist mit dem Datenschutz?
Die Frage liegt auf der Hand: Eine Kamera im Mund klingt zunächst etwas unheimlich.
Dyson versichert, dass alle Bilder lokal verarbeitet werden – direkt auf der Zahnbürste oder in der App. Das Unternehmen betont, dass Videos weder in der Cloud gespeichert noch an Dritte weitergegeben werden.
Für Nutzer bedeutet das mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten.





