ONLINE-MÄNNERMAGAZIN

FRISCH!

Tom Hardy kehrt in „MobLand“ zurück: Die neue Staffel verspricht Krieg, Drogen und familiäres Chaos

Wenn ihr dachtet, dass die familiären Auseinandersetzungen in der ersten Staffel von „MobLand“ bereits ihren Höhepunkt erreicht hätten, gibt es schlechte Nachrichten. Guy Ritchie hat beschlossen, das Tempo nicht zu drosseln. Und Tom Hardy findet sich erneut im Zentrum eines kriminellen Orkans wieder.

Wenn ihr dachtet, dass die familiären Auseinandersetzungen in der ersten Staffel von „MobLand“ bereits ihren Höhepunkt erreicht hätten, gibt es schlechte Nachrichten. Guy Ritchie hat beschlossen, das Tempo nicht zu drosseln. Und Tom Hardy findet sich erneut im Zentrum eines kriminellen Orkans wieder.

Paramount hat den vollständigen Trailer zur zweiten Staffel von „MobLand“ veröffentlicht, und eines wird sofort klar: Für die Familie Harrigan wird es definitiv kein ruhiges Leben geben.

Wenn die Familie zum Schlachtfeld wird

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen erneut die Harrigans und die Stevensons – zwei Clans, denen offenbar normale Familienessen nicht ausreichen, um ihre Konflikte zu klären.

Diesmal erreicht der Konflikt eine völlig neue Ebene. Die Rivalität zwischen den beiden Lagern entwickelt sich allmählich zu einem echten Krieg, während über der Familie eine weitere Bedrohung schwebt: ein internationales Drogenkartell.

Mit anderen Worten: Mussten sich die Protagonisten früher vor ihren Konkurrenten in Acht nehmen, kann die Gefahr jetzt praktisch aus jeder Richtung kommen.

Der Trailer deutet es bereits deutlich an: Die zweite Staffel wird wesentlich größer. Es reicht nicht mehr aus zu wissen, wer wem Geld schuldet. Man muss herausfinden, wer wen verraten wird, wer zuerst den Abzug drückt und vor allem, wer das Finale überhaupt lebend erreicht.

Tom Hardy ist wieder im Spiel

Natürlich ist Tom Hardy einer der größten Anziehungspunkte der Serie.

Sein Harry Harrigan kehrt in eine Geschichte zurück, in der die Regeln immer brutaler werden. Hardy passt perfekt in eine solche Rolle: Er kann Figuren verkörpern, die in einer Szene vollkommen ruhig wirken und nur eine Minute später alles um sich herum in eine Katastrophe verwandeln.

Genau deshalb ist seine Rückkehr nach den Problemen hinter den Kulissen besonders interessant.

Der Schauspieler hatte das Projekt tatsächlich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit den Produzenten, dem Showrunner und dem Drehbuchautor verlassen. Der Konflikt konnte jedoch beigelegt werden, und Hardy kehrte zur Serie zurück.

Offenbar ist die Geschichte damit noch nicht beendet: Berichten zufolge prüft Paramount bereits die Möglichkeit einer dritten Staffel.

Auch Pierce Brosnan und Helen Mirren sind zurück

Allerdings wäre es ein Fehler, „MobLand“ als Serie zu betrachten, die ausschließlich von Hardy getragen wird.

Die zweite Staffel versammelt erneut eine beeindruckende Besetzung. Pierce Brosnan, Helen Mirren und Paddy Considine kehren in ihre Rollen zurück, ebenso Joanne Froggatt, Lara Pulver, Anson Boon, Mandeep Dhillon, Jasmine Jobson, Teddy Allen und Ophelia Lovibond.

Besonders interessant dürfte die Geschichte von Conrad Harrigan werden.

Seine Lage wird zunehmend gefährlicher. Und die Bedrohungen kommen nicht nur von außen. Conrad schafft es nach und nach, sogar seinen eigenen Sohn Kevin gegen sich aufzubringen.

Und genau dann kann ein Familienkonflikt gefährlicher werden als jeder Krieg zwischen kriminellen Organisationen.

Der gefährlichste Feind könnte direkt neben dir sitzen

In Kriminalgeschichten gibt es eine einfache Regel: Man kann niemandem vertrauen.

Doch Guy Ritchie besitzt ein besonderes Talent dafür, diese eigentlich banale Wahrheit in beste Unterhaltung zu verwandeln.

In „MobLand“ besteht das Problem nicht nur darin, dass die Protagonisten von Kriminellen umgeben sind. Das Problem ist, dass die Kriminellen Teil ihrer eigenen Familie sind.

Heute kann jemand dein Verbündeter sein. Morgen dein Konkurrent. Und übermorgen stellst du fest, dass er bereits seit Wochen einen Plan vorbereitet hat, um dich loszuwerden.

Genau deshalb könnte die Familiengeschichte der zweiten Staffel zu einem der interessantesten Handlungsstränge werden.

Guy Ritchie macht wieder das, was er am besten kann

Kriminalität, schwarzer Humor, harte Charaktere, schnelle Dialoge, unerwartete Wendungen und das Gefühl, dass vor fünf Minuten noch alles unter Kontrolle war und jetzt plötzlich alles um einen herum brennt.

Kommt euch das bekannt vor?

Das ist Guy Ritchies Terrain.

Der Regisseur versteht es, Kriminalgeschichten zu erschaffen, in denen Gewalt auf Absurdität trifft, während hohe Einsätze nicht verhindern, dass die Figuren charismatisch und manchmal völlig durchgeknallt bleiben.

Nach dem Trailer zu urteilen, will die zweite Staffel von all dem offenbar noch deutlich mehr bieten.

Mehr Konflikte. Mehr Bedrohungen. Mehr Geld. Mehr Drogen. Und offenbar deutlich weniger Menschen, denen man vertrauen kann.

Warum die zweite Staffel interessanter als die erste werden könnte

Fortsetzungen von Serien haben ein ernstes Problem: Der Zuschauer kennt die Regeln des Spiels bereits.

Doch „MobLand“ könnte genau das gegen sein Publikum einsetzen.

Wir kennen die Figuren bereits, verstehen ihre Charaktere und können ungefähr einschätzen, wozu sie fähig sind. Deshalb wird es jetzt besonders spannend zu sehen, was passiert, wenn Beziehungen, die bislang stabil wirkten, allmählich zerbrechen.

Vor allem dann, wenn der Konflikt über die Grenzen der beiden kriminellen Familien hinausgeht.

Das internationale Drogenkartell scheint ein hervorragendes Mittel zu sein, um die Einsätze noch weiter zu erhöhen. Denn wenn Menschen ins Spiel kommen, denen eure Familientraditionen, alte Abmachungen und persönliche Feindschaften völlig egal sind, funktionieren die bisherigen Regeln einfach nicht mehr.

Zehn Episoden, um zuzusehen, wie alles endgültig auseinanderbricht

Die zweite Staffel von „MobLand“ startet am 18. September.

Die Zuschauer erwarten 10 Episoden, und der neue Trailer verspricht bereits praktisch alles, was Fans von Krimiserien lieben: viel Geld, familiäre Konflikte, kriminelle Organisationen, Drogen, Verrat und einen Tom Hardy, der erneut in einer Situation steckt, in der alles sehr schnell aus dem Ruder läuft.

Und genau darin scheint die größte Stärke von „MobLand“ zu liegen.

Denn wenn Guy Ritchie, Tom Hardy, Pierce Brosnan, Helen Mirren und zwei verfeindete kriminelle Familien in einer einzigen Geschichte aufeinandertreffen, lautet die Frage nicht mehr, ob es Chaos geben wird.

Die einzige Frage ist, wie spektakulär es aussehen wird.

Tom Hardy kehrt in „MobLand“ zurück: Die neue Staffel verspricht Krieg, Drogen und familiäres Chaos
×
×

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Surferlebnis zu bieten. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.